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Archive for the ‘Gedicht’ Category

Flüchtiger Moment

Du fragst Dich, sicherlich, warum ich Dich betrachte
Dauernd blickst Du flüchtig her
Und Scheu, versinkst Du wieder

Ich schaff es nicht, Dich ab zu lenken
Viel zu gekonnt, lebst Du im Tanz
Doch stets, versuche ich’s erneut

Alle, die um Dich, in ihrem Rhythmus, kreisen
Verschwinden in der Dunkelheit des Nebels
Nur Deine Anmut, hält mich hier

Ich höre die Musik kaum mehr, nur Deine Wellen spüre ich
Deine Hüfte, spiegelt sich im Rhythmus wieder
Und Dein Haar, es fließt auf Deiner Haut

Du schaust verlegen, auf den Boden, bist versunken in dem Spiel
Ich, wage es nicht, Dich zu berühren
Und Du lächelst in Dich still

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Drei Farben: Blau

Wie der Himmel über mir
Und Endlos viele Meereswogen,
Mir ist’s, ich schwebe …
Im Schlaf um die Vergangenheit.
In allem Glanz, in meinem Blick –
Verwoben fliegt der Schmetterling
Und leicht fällt mir das Lächeln.
Zählt jetzt, doch nur der wahre Schein
Und weit wiegt aller Flügelschlag.
Im Blick, da ist die Freiheit fast zu fassen,
Vergessen wirkt das Gestern
Und die Zukunft, ohne Frage.
Ausgeglichen ist mein Wunsch
Los zulassen allen Halt.
Doch, nehme ich nun Himmel
Oder tauche ich ins Meeresblau.

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Freund

schade, wenn sowas so endet

Langsam näherte sich der kleine Schatten.

In Deinen Augen ein freundliches Leuchten,

Fast schon sanft, Dein Lächeln im Gesicht.

Still beugte sich die Schwärze über Dich.

Du hattest lange die Ahnung schon vor Augen,

Die Angst um Dich herum hat Dich verschont.

Die Tage wurden dunkler mit jedem Schritt,

Du hast Dir Deine Zuversicht zuletzt bewart.

Nun ist alle Zeit vergangen,

Der letzte Atemzug getan.

Nur noch die Erinnerung,

Doch sie verblasst…

11/2004

In Erinnerung an R.O.

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Schokolade

schade, wenn sowas so endet

Wie meine Freude steigt, wenn die Verpackung fällt

Langsam leise fährst Du aus deinem schillernd Kleid

Leicht samtig glänzend ist Dein schöner Schein

Schmiegsam edel Deine Berührung meiner Lippen

Bitter süß schmeckst Du auf meiner Zunge

Zerfließt in meinem Mund, in dessen Hitze

Zart ist deine feine Hülle und wird weich

Bricht Dein Hauch in tausend delikate Stückchen

Aromatisch wird dein Duft in meinen Händen,

Glatt und warm fühlst Du Dich für mich an.

Schade, das Du auf Dauer schlecht für meine Hüften,

Ich würde dich vernaschen liebend jeden Tag.

11/2004

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schreien oder weinen

schade, wenn sowas so endet

Ich zittere und mir ist kalt.

Ist es die Angst in mir?

Schaut aus, als werde ich verlieren.

Eine Sandburg, die zerrinnt.

Mir scheint es eine Strafe.

Das Ich der bin, der ich bin!?

Ein Fehler, so fatal!

Und doch so lachhaft winzig.

Ich zittere und mir ist schlecht.

Und ich sehe keinen Weg!

Keine Hoffnung, keinen Sinn.

Wie ein Alptraum in nem irren Garten.

All zu langsam wird es klar.

Dass es endet, wie es ist.

So es geschah, wie es nun war.

Und es begann, ohne ein Ziel.

Ich zittere und mir wird schwarz.

Langsam steigt in mir der Hass.

Auf mich, auf dich, auf ALLE!

Brennen soll die Welt zu Asche!

Jetzt hab ich die Augen offen.

Nur sind meine Blicke hinter Schleiern.

Doch wohl es alles voller Schönheit war,

Liegt mein Traum in tausend Scherben.

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Augen

schade, wenn sowas so endet

Schwärze und mein Bild,

So erscheint mir diese Spiegelfläche.

Ich versinke in der Tiefe,

Als ob hineingetaucht, in einen See.

In die Mitte Deiner Welt,

Dahin entschwinden die Gedanken.

 

Bin gefangen in dem Bann,

Tausend Fesseln halten meine Glieder.

Jeder Widerstand vergebens!

So ergebe ich mich meinem Weg.

Gleite ab in einen Traum,

Der scheinbar schwarz und ohne Grund.

 

Doch leichter Glanz!

 

Und feine, ferne Sterne blitzen auf.

Beim Versuch es zu erkennen,

Bemerk ich, wie auch anders – schnell.

Das es nichts zu sehen gibt,

Nur stets mich selbst erblick ich da!

11/2004

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69

schade, wenn sowas so endet

In der Betrachtung eines schwebenden Tropfens,

Der das Meer in blaue Seide hüllt,

Da taucht Dein Blick durch meine Haut

Und mir entfaltet sich so Deine Pracht

Auf einem Eiland zwei Seelen vereint,

So scheint jeder Sinn zu versinken

Ein Ring aus Feuer und kaltem hauch

Jene Begier und der Wunsch zu ertrinken

So spüren wir die Kälte dieser Nacht

Und verbrennen in der eigenen Hitze

In dieser Finsternis wird ein Sturm entfacht

Ein Sturm aus über tausend Sinnen

Die Unendlichkeit an Gedanken, die die Finsternis füllt

Hüllt diesen Moment in windende Schatten

Die einander fortwährend verschlingen

Versunken im Stillen Genuss

Durch steten Wind berauscht das Meer

Schlagen Welle an die Klippen

Der tropfen nun leise zu Boden fällt

Und unsre Glut diese Eiland erleuchtet

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