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Archiv für die Kategorie ‘Gedicht’

Flüchtiger Moment

Du fragst Dich, sicherlich, warum ich Dich betrachte Dauernd blickst Du flüchtig her Und Scheu, versinkst Du wieder Ich schaff es nicht, Dich ab zu lenken Viel zu gekonnt, lebst Du im Tanz Doch stets, versuche ich’s erneut Alle, die um Dich, in ihrem Rhythmus, kreisen Verschwinden in der Dunkelheit des Nebels Nur Deine Anmut, [...]

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Drei Farben: Blau

Wie der Himmel über mir Und Endlos viele Meereswogen, Mir ist’s, ich schwebe … Im Schlaf um die Vergangenheit. In allem Glanz, in meinem Blick – Verwoben fliegt der Schmetterling Und leicht fällt mir das Lächeln. Zählt jetzt, doch nur der wahre Schein Und weit wiegt aller Flügelschlag. Im Blick, da ist die Freiheit fast [...]

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Freund

Langsam näherte sich der kleine Schatten. In Deinen Augen ein freundliches Leuchten, Fast schon sanft, Dein Lächeln im Gesicht. Still beugte sich die Schwärze über Dich. Du hattest lange die Ahnung schon vor Augen, Die Angst um Dich herum hat Dich verschont. Die Tage wurden dunkler mit jedem Schritt, Du hast Dir Deine Zuversicht zuletzt [...]

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Schokolade

Wie meine Freude steigt, wenn die Verpackung fällt Langsam leise fährst Du aus deinem schillernd Kleid Leicht samtig glänzend ist Dein schöner Schein Schmiegsam edel Deine Berührung meiner Lippen Bitter süß schmeckst Du auf meiner Zunge Zerfließt in meinem Mund, in dessen Hitze Zart ist deine feine Hülle und wird weich Bricht Dein Hauch in [...]

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schreien oder weinen

Ich zittere und mir ist kalt. Ist es die Angst in mir? Schaut aus, als werde ich verlieren. Eine Sandburg, die zerrinnt. Mir scheint es eine Strafe. Das Ich der bin, der ich bin!? Ein Fehler, so fatal! Und doch so lachhaft winzig. Ich zittere und mir ist schlecht. Und ich sehe keinen Weg! Keine [...]

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Augen

Schwärze und mein Bild, So erscheint mir diese Spiegelfläche. Ich versinke in der Tiefe, Als ob hineingetaucht, in einen See. In die Mitte Deiner Welt, Dahin entschwinden die Gedanken.   Bin gefangen in dem Bann, Tausend Fesseln halten meine Glieder. Jeder Widerstand vergebens! So ergebe ich mich meinem Weg. Gleite ab in einen Traum, Der [...]

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69

In der Betrachtung eines schwebenden Tropfens, Der das Meer in blaue Seide hüllt, Da taucht Dein Blick durch meine Haut Und mir entfaltet sich so Deine Pracht Auf einem Eiland zwei Seelen vereint, So scheint jeder Sinn zu versinken Ein Ring aus Feuer und kaltem hauch Jene Begier und der Wunsch zu ertrinken So spüren [...]

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Akzeptieren

Verstehe ich nun Deine sicht der Dinge Sehe Deinen Weg, für Dich gedacht Wie auch für mich, ist es mein Weg Fühlen wir doch beide, das ist gut Loszulassen ist der Anfang dieser Reise Wollen schmerzt in diesem steten Strom NEIN ist ein Wort, das hier nur hindert Verlieren kann man nicht, wenn man erkennt [...]

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Feuer

Wie gern ich doch mit Feuer spiel Es ist so schön und glänzend So verlockend und betörend scheint es aus Man ist erregt bis in die Fingerspitzen Wie anders kann man, als damit zu spielen Man ist gebannt mit allen seinen Sinnen Man teilt die wärme die es streut Erfreut über Schatten die es wirft [...]

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Frei

  Wo Augen weit erblüht und doch geschlossen sind Vergossen ungezählte Sterne einst ihr leichtes Kleid Im Ozean aus gleißend feinem Licht, bin ich fast Kind Bricht schattenreiche Finsternis, in zwei Seiten Leichtigkeit Lag einst trübes Chaos in der kalten Luft der fernen Zeit Liegt jetzt ein buntes Mosaik aus allen Formen einer Liebe Wie [...]

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